Sakrileg

Der Thriller Sakrileg von Dan Brown ist weltweit ein Bestseller. Im Rahmen der Handlung werden interessante Verbindungen der Tempelritter mit dem Heiligen-Gral dargestellt und hinterfragt.

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Das Vermächtnis der Tempelritter

Der Film Das Vermächtnis der Tempelritter ist einer der interessantesten Abenteuerfilme zu den Themen "Templer-Orden" und "Heiliger Gral". Der Film ist spannend, durchdacht, gut recherchiert und ermöglicht interessante Einblicke in die Geheimnisse der Gralslegende.

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Die Gralslegende

Unter einer Gralslegende versteht man eine Legende über die Geschichte, Beschaffenheit, Wunderwirkung, Geheimnisse oder den schlussendlichen Verbleib des Heiligen Grals.

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Das Geheimnis des Turiner Grabtuchs

Das 4,36 Meter lange und 1,10 Meter breite Leinentuch -bekannt als das "Turiner Grabtuch"- zeigt ein Ganzkörper-Bildnis eines gekreuzigten Menschen. Viele Christen glauben in den schemenhaften Umrissen des Grabtuches Jesus von Nazaret zu erkennen, jedoch ist die Authentizität weiterhin umstritten. Das Leinentuch aus dem Besitz einer Turiner Kathedrale wird bei vielen Menschen als das echte Grabtuch Christi verehrt, da die Abbildungen auf dem Leichentuch die Abdrücke des Körpers Jesu Christi entsprechen sollen.

Um eine genaue zeitliche Einordnung zu finden, wurde 1998 eine Altersbestimmung durch die Radiokohlenstoffdatierung veranlasst. Diese Verfahren ordnete die Entstehung der Reliquie im Mittelalter ein. Dadurch argumentierten die Kritiker des Tuches dieses als eine Fälschung, da ein Betrüger mit hohen künstlerischen als auch naturkundlichen Fähigkeiten dieses Duplikat anfertigen hätte können.

1357 wurde das Tuch erstmals, dokumentarisch belegt, in der französischen Champagne der Öffentlichkeit präsentiert. Vier Jahre zuvor erhielt ein Ritter vom französischen König Johann II. den Auftrag, eine Kirche zu bauen, in der das Grabtuch aufbewahrt und ausgestellt werden sollte. Jedoch wurde schon damals die Reliquie von einigen Bischöfen als Fälschung bezeichnet. Am 14. September 1578 wurde das Grabtuch in die Turiner Kathedrale, dem Duomo di San Giovanni, überführt, wo es seinen heutigen Name erhielt.

Einem Feuer entkam das Leinentuch nur knapp am 12. April 1997, wo es im letzten Augenblick durch einen Feuerwehrmann gerettet wurde. Zuletzt wurde die Reliquie 1998 zum 100. Jahrestag der ersten Fotographie des Tuches und im Jahr 2000 zum Großen Jubeljahr öffentlich ausgestellt. Erst 2025 ist die nächste Ausstellung geplant. Trotz der ungeklärten Herkunft wird die Reliquie von der katholischen Kirche als Ikone eingestuft. Zufall?

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