Sakrileg

Der Thriller Sakrileg von Dan Brown ist weltweit ein Bestseller. Im Rahmen der Handlung werden interessante Verbindungen der Tempelritter mit dem Heiligen-Gral dargestellt und hinterfragt.

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Das Vermächtnis der Tempelritter

Der Film Das Vermächtnis der Tempelritter ist einer der interessantesten Abenteuerfilme zu den Themen "Templer-Orden" und "Heiliger Gral". Der Film ist spannend, durchdacht, gut recherchiert und ermöglicht interessante Einblicke in die Geheimnisse der Gralslegende.

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Die Gralslegende

Unter einer Gralslegende versteht man eine Legende über die Geschichte, Beschaffenheit, Wunderwirkung, Geheimnisse oder den schlussendlichen Verbleib des Heiligen Grals.

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Wissenschaftliche Untersuchungen am Turiner Grabtuch widersprechen sich auffällig oft!

Die Echtheit des circa 4,3m x 1,1m großen Turiner Grabtuches, das den Leichnam Jesu Christi umhüllt haben soll, wurde immer wieder bezweifelt. Die seit 1900 durchgeführten Untersuchungen an dem Leinentuch, das den Abdruck eines menschlichen Körpers sowie Blutspuren zeigt, führten immer wieder zu kontroversen Ergebnissen.

Auslöser der ersten Prüfungen des Tuches auf seine Echtheit war eine 1898 erstellte Fotografie, dessen Negativ deutlich die Körperzüge eines gefolterten Menschen mit durchbohrten Hand- und Fußgelenken zeigt. Die Ergebnisse der ersten Analysereihen von 1900, die auf biologischer und anatomischer Basis durchgeführt wurden, bestätigten zunächst seine Authentizität. Eine italienische Experten-Kommission, die das Turiner Grabtuch auf vorhandene Blutspuren erforschte, widerlegte dagegen 1976 nach dreijähriger Arbeit diese erste Studie.

Auf gegensätzliche Betrachtungsweisen ihrer Untersuchungsergebnisse kamen die Projektteilnehmer des amerikanischen STURP (Shroud of Turin Reseach Projekt). Während die überwiegende Mehrheit der Projektmitglieder die Blutabbildungen für echt hielten, erkannte ein Wissenschaftler in den Forschungsproben Farbpigmente, wie sie üblicherweise von Künstlern während des 16. Jahrhunderts benutzt wurden.

12 Jahre später kamen drei unabhängig voneinander arbeitende Institutionen über die Radiokohlenstoffdatierung zu dem gemeinsamen Schluss, dass das Alter des Leinentuches mit 95%iger Sicherheit auf die Zeit zwischen 1260 und 1380 zurück zuführen sei und es somit eine Fälschung ist.

2005 bestätigte ein amerikanischer Chemiker dem Tuch ein weitaus höheres Alter auf Grund der in jedem Leinenstoff enthaltenen Chemikalie Vanillin, deren Konzentration dem zeitlichen Verfall unterliegt. Die Probe von 1988 gehöre zu einem Stoff, der zur Restaurierung des Grabtuches im 16. Jahrhundert eingesetzt wurde. Das eigentliche Leinentuch enthalte kein Vanillin und müsse daher bedeutend Älter sein. Seit Anfang 2008 soll die Untersuchung besonders hochauflösender Fotos des Turiner Grabtuches zur Klärung seines Geheimnisses beitragen.

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