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Der Da Vinci Code – Sakrileg

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Der Film „Der Da Vinci Code – Sakrileg“, mit dem Originaltitel „The Da Vinci Code“, welcher bei uns im Frühjahr 2006 in den Kinos zu sehen war, wurde nach dem gleichnamigen Roman des berühmten Autors Dan Brown verfilmt. Allein schon die Romanausgabe war ein voller Erfolg. Ihre Auflage erreichte weltweit annähernd 50 Millionen verkaufte Exemplare. Zwei Jahre lang führte dieser Roman ununterbrochen die Bestsellerliste der New York Times an. Dass auch der Film ähnlich erfolgreich sein würde, war vorprogrammiert. Bereits zu Beginn der Dreharbeiten wurde der Film von der katholischen Kirche verdammt. Die Filmrechte erwarb Sony Pictures. Besetzt wurde der Film mit hochkarätigen, international bekannten Schauspielern: Hauptdarsteller sind neben Tom Hanks in der Besetzung des Robert Langdon, Audrey Tautou als Sophie Neveu, Ian McKellen als Sir Leigh Teaging, Jean Reno als Polizist Bezu Fache, Alfred Molina als Bishop Aringarosa und Jürgen Prochnow als Andre Vernet. Weitere Schauspieler sind u. a. Jean-Yves Berteloot, Etienne Chicot, Jean-Pierre Marielle, Marie-Francoise Audollent, Rita Davies, Francesco Carnelutti, Seth Gabel und Shane Zaza. Regie führte Ron Howard, Drehbuch lieferte Aktiva Goldsman nach der Romanvorlage von Dan Brown.

Der Film hatte den zweiterfolgreichsten Kinostart aller Zeiten. Nur der Film Star Wars: Episode III, war noch erfolgreicher. Dieser Film erreichte in den USA die höchsten Kinokassen-Umsätze.

Handlung des Films

Im Mittelpunkt steht Robert Langdon, dargestellt von Tom Hanks, ein Symbolologe an der Harvard-Universität, welcher sich in Paris aufhält, um sein neues Buch vorzustellen. Des Weiteren möchte er sich mit dem Kuratoren des Louvre, Jaques Saunière, treffen. Der Film selbst beginnt im nächtlichen Louvre, wo ein älterer Mann angsterfüllt durch die Gänge rennt, schließlich von seinem Verfolger eingeholt und grausam ermordet wird. Die nächste Szene zeigt, wie Polizeibeamte des Nachts Robert Langdon in seinem Hotelzimmer aufsuchen. Sie zeigen ihm das Foto des soeben im Louvre Getöteten und bitten ihn um seine Mithilfe. Bei dem Getöteten handelt es sich um eben diesen Jacques Saunière, den Kuratoren des Louvre. Kurze Zeit später trifft Robert Langdon auf Anforderung der Polizei im Louvre ein. Kurz nach seiner Ankunft betritt auch Sophie Neuveu, Enkelin des Verstorbenen und Kryptologin bei der Pariser Polizei im Louvre ein. Der Verstorbene hatte noch kurz vor seinem Ableben eine verschlüsselte Botschaft an seine Enkelin Sophie Neveu hinterlassen: Noch im Sterben hatte er sich in den Ausstellungsraum begeben, um sich dort in der Körperhaltung des Vitruvischen Mannes nach dem Gemälde von Leonardo da Vinci auf dem Boden in dessen Stellung zu legen und malte noch mit seinem eigenen Blut ein Pentagramm auf den Bauch, welches eine rätselhafte Botschaft enthielt.

Mittlerweile ist sich Polizeiinspektor Bezu Fache, dargestellt von Jean Reno, sicher in Robert Landon den Mörder gefunden zu haben, allein schon aufgrund der Tatsache, dass dieser sich an diesem Abend mit Saunière treffen wollte. Nur Sophie Neveu glaubt an die Unschuld von Robert Landon.

Im weiteren Verlauf stellt sich nach und nach heraus, dass es sich bei Jaques Saunière um einen Angehörigen und Großmeister der Prieuré de Sion handelt. Die Prieuré de Sion ist eine jahrhundertealte geheime Bruderschaft, welcher schon Persönlichkeiten wie Leonardo da Vinci, Victor Hugo, Claude Debussy oder auch Sir Isaac Newton angehört haben sollen. Die Ermordung von Jaques Saunière soll aber, wie sich alsbald herausstellt, nicht die einzigste gewesen sein. Drei weitere Personen aus der Prieuré de Sion , sogenannte Seneschalle, wurden bereits bestialisch ermordet. Als Robert Langdon bemerkt, dass er vom Polizeiinspektor des Mordes verdächtigt wird, flieht er mit Neveu aus dem Louvre. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt, bei der es die beiden immer wieder schaffen die Polizei abzuschütteln. Bei ihrer Flucht stoßen sie immer wieder auf neue zu entschlüsselnde Symbole und Zeichen aus den Werken von Leonardo da Vinci und versuchen dem allem auf den Grund zu gehen.

Ein alter Freund Robert Langdons, Leigh Teabing wird zu Rate gezogen. Man stößt durch die ganzen Recherchen immer wieder auf neue, revolutionäre Erkenntnisse. Die Auflösung eines Rätsels führt zum nächsten Rätsel. Dies geht soweit, dass der Zusammenhang sämtlicher Ergebnisse der Recherchen zum Resultat führen, dass Jesus Christus mit Maria Magdalena eine Tochter hatte. Diese These soll gestützt werden durch den Heiligen Gral, welchen es zu finden gilt. Den Heiligen Gral als Beweismittel zu finden, hätte aber auch fatale Folgen innerhalb der christlichen Kirche. Sämtliche Thesen und Grundlagen des christlichen Glaubens und der katholischen Kirche wären erschüttert. Mittlerweile werden die beiden nicht nur von der Polizei verfolgt, sondern auch von einer mysteriösen Organisation namens Opus Dei, die unter allen Umständen verhindern möchte, dass die neu gewonnenen Erkenntnisse der beiden an die Öffentlichkeit kommen. Diese Organisation wird auch vor Mord nicht zurück schrecken. Der weitere Weg der Recherchen führt nach London. Doch es kommt alles anders, denn alles läuft auf einen Mann zurück, welcher durch seinen Wahn den Gral zu finden, ein riesiges Netz an Lügen und Fallen ausgeworfen hat.

Aufregung um den Da Vinci Code

Der Film sorgte schon während der Dreharbeiten für Furore bei Christen und Anhängern der angegriffenen Opus Dei. Die Opus Dei ist eine ultrakonservative Katholizismus-Bewegung, welche einen gewissen Sektencharakter besitzt. Bekannt ist der Hang zur Selbstgeißelung innerhalb der Opus Dei. Im Film wird durch diese Organisation der Mörder namens Silas entsendet. Die Opus Dei an sich stieß sich vor allem daran, dass der Film die ganze Geschichte so darstellte, als würde sie sich bei ihren Thesen auf wissenschaftliche Beweise stützen. Auch die katholische Kirche reagierte entsetzt und rief weltweit zum Boykott auf. Auf Internetseiten befasst sich die katholische Kirche bis heute mit Berichten, welche mit Gegendarstellungen argumentieren. In Manila und China wurde der Film sogar aus dem Programm genommen. Während der Dreharbeiten betete eine Nonne auf Knien zwölf Stunden lang vor dem Gebäude, in welchem soeben Filmszenen mit Tom Hanks zwei Tage lang gedreht wurden. Der größte Anstoß war für sie die These, dass Jesus Christus mit Maria Magdalena verheiratet gewesen sein sollte und dazu noch ein gemeinsames Kind hatten. Für sie war das die reinste Ketzerei. Obwohl Alec Knight, der Dekan der anglikanischen Kathedrale schon das Buch von Dan Brown als einen Haufen Quatsch bezeichnete, einigte er sich mit dem Filmstudio Sony auf eine Spende von umgerechnet etwa 146.000 Euro, dass die Dreharbeiten in der Kathedrale durchgeführt werden durften.

Filmkritik

Der Film ist auf jeden Fall äußerst sehenswert. Obwohl der Roman von Dan Brown eigentlich mehr oder weniger frei erfunden ist, ist das Thema an sich faszinierend. Allein schon den Gedanken weiter zu verfolgen, was wäre wenn dies doch so wäre? ist bei dieser Roman- bzw. Filmvorlage faszinierend. Hinzu kommt die beinahe 2000 Jahre alte römisch-katholische Kirche, über deren unveröffentlichte Schriften in den Kellern des Vatikan oft genug spekuliert wird. Dan Brown entwickelte daraus einen faszinierenden Roman, eine Mischung aus Fakten, Halbwahrheiten, Verschwörungen. Den Rest selbst lieferte die Geschichte. Obwohl die meisten Thesen des Romanes widerlegt wurden, gibt es ein Sachbuch, welches auch in deutscher Sprache übersetzt ist, dass Jesus eventuell verheiratet war. Dan Brown meinte zum Ganzen, dass er bei den Recherchen für sein Buch „Das Sakrileg“ einfach nur der Idee gefolgt wäre, was gewesen wäre, wenn der Heilige Gral kein Kelch, sonder was anderes gewesen wäre?.

Auszeichnungen & Hintergrund-Infos

Ausgezeichnet wurde der Film am 14. Juni 2006 mit der „Goldenen Leinwand“ und im Jahr 2007 für das Kryptogramm-Giftset mit dem DVD Champion in der Kategorie Internationaler Film. Ebenso sehenswert ist es, dass an den Originalschauplätzen gedreht wurde, u. a. im und außerhalb des Louvre, der Rosslyn Chapel und der Temple Church. Beachtenswert sind dabei die Einstellungen von Kameramann Salvatore Totino. Allein schon bei der ersten Kamerafahrt zu Beginn des Films durch den Louvre läuft einem ein Schauer über den Rücken. Musikalisch untermalt wird der Film vom Komponisten Hans Zimmer, welcher mit seiner Musik die Stimmung regelrecht einzufangen weiß. Wie gesagt ein absolut sehenswerter Thriller.

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